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Schreiben der Aktionsgemeinschaft Reischach an die Südtiroler Landesregierung: Mehr lesen


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Projekt Ried - Aktueller Stand

Die Gemeinderatswahlen sind kaum vorbei, schon wird die Bevölkerung wieder mit empörenden politischen Entscheidungen konfrontiert: am 07.06.2010 hat die Landesregierung das Projektes Ried, sowie die umstrittenen Projekte in Sexten und Olang in den Skipistenplan eingetragen. Schwerwiegende Fakten und rechtliche Unregelmäßigkeiten bei den vorangegangenen Genehmigungsschritten blieben dabei völlig unberücksichtigt. Daran ändert auch die Auflage nichts, die zum Projekt Ried noch immer ausstehende, genehmigte Volksbefragung abzuwarten, obschon wir diese als sinnvollen Schritt zur Ermöglichung einer demokratischen Lösung erachten. Die Politiker haben wieder einmal den Interessen und der Machtgier der Schipistenbetreiber Folge geleistet! Dennoch hat unser Widerstand bisher einiges bewirkt:

- die Ankündigung der Kronplatz Seilbahn AG, dass die Piste Ried bereits 2008 gebaut sein wird, ist nicht eingetroffen

- auch heute 2010 sind noch größere Hürden gegeben, wie die Volksbefragung, mehrere Rekurse beim Verwaltungsgericht wegen Unrechtmäßigkeiten bei den Genehmigungsschritten und der Widerstand einer erheblichen Gruppe von Grundeigentümern!

- auch die Landesregierung konnte sich nicht mehr erlauben, das Projekt Ried zu genehmigen, ohne die Volksbefragung als Auflage zu verlangen.

Der jüngste Beschluss der Landesregierung zeigt umso mehr, wie wichtig es ist, demokratische Unrecht aufzuzeigen und die Kräfte des Widerstandes zu vereinen. Nur von unten durch die Bevölkerung kann der Anstoß und nötige Druck an die Politiker ausgehen, die Anliegen und Rechte der Bevölkerung geltend zu machen vor den eigenen Macht- und Profitinteressen der Lobbisten. Wir hoffen darauf, dass die zuständigen Politiker die Durchführung der Volksbefragung nun endlich veranlassen - die Bevölkerung wurde lange genug an der Nase herumgeführt!

Der Widerstand gegen das Projekt Ried geht also unvermindert weiter!


Situation HEUTE

Situation MORGEN?

Situation MORGEN!

Übersichtsbild über den Brunecker Talkessel
Weitere Simulationen in der Rubrik 'Das Projekt'


Projekt Ried - Ein Projekt gegen jede Vernunft!

  • Das Projekt Ried stellt einen gewaltigen landschaftlichen Eingriff in eine schitechnisch unberührte Naturlandschaft dar!

  • Die Piste Ried würde zu etwa zwei Dritteln unter 1800 m bis hinab auf fast 900 m verlaufen - Pistenneubauten haben in dieser Höhenlage absolut KEINE Rechtfertigung mehr!

  • Die CO2-Bilanz für das Projekt Ried hat eine Mehrbelastung von jährlich 700 Tonnen CO2 trotz Eisenbahnanschluss ergeben!

  • Für die Anbindung des Kronplatzes an die Eisenbahn braucht es kein Projekt Ried. Diese kann beim Mobilitätszentrum Bruneck mit angrenzendem Kasernenareal erfolgen und eine zielführende Verkehrreduzierung im Gemeindegebiet bewirken.

  • Die fast 7 km lange Piste würde einen enormen Aufwand an Energie und Wasser für technische Beschneiung voraussetzen!

  • Reischach würde sein einziges Naherholungsgebiet dem Massentourismus opfern, während Olang und St.Vigil auch unabhängig vom Kronplatz über attraktive Wandergebiete in unmittelbarer Nähe verfügen.

  • Seit auch einige Gemeindepolitiker öffentlich einen großen Parkplatz in Percha einfordern, ist die propagierte Verkehrs- beruhigung durch das Projekt bereits heute als Lüge entlarvt!


Am 10. März 2009 hat die „Aktionsgemeinschaft Reischach - für eine lebensWERTE Zukunft“ die im Dezember '08 gesammelten 6.893 Unterschriften gegen das Projekt Ried an LH Luis Durnwalder und Bürgermeister Christian Tschurtschenthaler offiziell überreicht.
(Bildergalerie und Videos verfügbar!)
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92% der Reischacher haben am 28. September 2008 bei der selbstverwalteten Volksbefragung GEGEN jeden Bau von Pisten und/oder Aufstiegsanlagen am Nord-Ost Hang des Kronplatzes, und somit auch klar GEGEN das Projekt Ried gestimmt.
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Impressum:
Aktionsgemeinschaft Reischach - für eine lebensWERTE Zukunft